27.02.2009: 19. Kurzmeldung (11:19 Uhr MEZ)
Really hard fight. Um 10 Uhr morgens brachen wir heute auf, nachdem wir uns mit der Minengesellschaft nochmals über den Weg abgestimmt hatten. Für 10 km benötigten wir anschließend bei heftigstem Sturm und Schneefall 9 Stunden. Davon 7 Stunden an einer Stelle (bergauf, Neigung nach rechts und Abhang rechts zum überschlagen). Wir zogen in dieser Steigung, die zusätzlich durch 3 Mörderschneewehen (2-3 m hoch und 40-100 m lang) versperrt war, fast alle Register (Trailer abhängen, 4er Bereifung, Schnee schippen mit allen Mann), entschieden uns dann aber abermals abzubrechen und 1-2 Tage auf den Roadservice zu warten, um unser Material für die Stellen zu schonen wo uns keiner mehr hilft. Da sich die Schneewehen hier in kürzester Zeit wieder aufbauten, bestand außerdem die Gefahr zwischen zwei Wehen mit einem Zug stecken zu bleiben. Dann wäre gar nichts mehr gegangen. Wir bauten gerade zu unserem Schutz auf einem kleinen Vorsprung über einem Abhang ein Notcamp (Anhänger als Windschutz, Stoff über die Wagen als Zelt), als ein Räumkommando eintraf. Im Schlepptau die drei Wassertrucks. Da die Mine unbedingt Wasser brauchte, mussten sie nochmals fahren. Diesmal aber mit riesen Bulldozern. In Windeseile brachen wir alles ab und fuhren hinterher. Sie sind uns ungefähr 15 Minuten voraus gewesen. Ein Hammer wie die Spuren wieder 20-30 cm zugehweht waren.
Sind jetzt bei GPS-Koordinaten: N 68 44´13“ / E 173 50`17“

