Das Projekt
Es ist eine der größten Herausforderungen seit der Erfindung des Automobils und es ist noch niemandem zuvor gelungen.
Ein internationales Team wird auf den Spuren der Völkerwanderung erstmalig die Erde ausschließlich mit dem Auto auf dem Landweg fahrend umrunden und weltweit für CO2-Neutralität, den Einsatz von erneuerbaren Energien und Energieeffizienz werben.
Die historische Fahrt führt – begleitet von Bannerausstellungen zu den obigen Themen – durch Europa, Russland, die Mongolei, Alaska, Kanada und die USA. Insgesamt werden so 20 Länder mit dem Ziel durchfahren, in dem jeweiligen Land den Focus darauf zu legen, was die Länder und Partner sowie das Projekt tun, um CO2-Emmissionen zu minimieren bzw. zu neutralisieren und damit eine maximale Öffentlichkeit zu erreichen.
Spurlos und CO2-neutral
Um keinerlei Spuren zu hinterlassen und dennoch Geschichte zu schreiben, wird die Expedition „Paris / New York – Transcontinental 2009“ im Winter und CO2-neutral durchgeführt. Die Unversehrtheit der Umwelt auf den fast 43.000 Kilometern Wegstrecke wird durch verschiedene Maßnahmen erreicht:
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Der Zeitpunkt: Um keine Radspuren in der Natur zu hinterlassen, findet die Fahrt im Winter statt. Die Fahrzeuge befahren offroad ausschließlich meterhohen Schnee, Eis und unter anderem den durch Permafrost tiefengefrorenen Boden.
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Zum Einsatz kommt unter anderem emissionsarmer Biokraftstoff sowie Bioöl für die Motoren, Achsen und Getriebe auf der Basis biologisch leicht abbaubarer und erneuerbarer oder nachwachsender Rohstoffe.
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Das gesamte Projekt wird CO2-kontrolliert durchgeführt. Nach Abschluss wird durch eine entsprechende Baumpflanzung in enger Abstimmung mit staatlichen Stellen der projektbezogene CO2-Ausstoß neutralisiert. Die Fahrt wird so letztendlich sogar zur CO2-Reduktion beitragen.
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Die Expedition verwendet nur Fahrzeuge und Equipment neuesten Technikstandes.
Politische Unterstützung
Bereits im Vorfeld – aber insbesondere während der Expedition – wird eine enge Kooperation unter anderem mit allen beteiligten Ländern, deren Ministerien, Verbänden, Behörden und den Auslandshandelskammern vollzogen, um die Projektaussagen dieser historischen Fahrt erfolgreich transportieren zu können. Das Projekt wird auch seitens des Deutschen Auswärtigen Amts und aller involvierten deutschen Botschaften unterstützt.
Ein extremes Fahrvorhaben – historisch und Geschichte schreibend zugleich
Das internationale Fahrerteam startet am 01. Oktober 2008 in Paris und wird New York voraussichtlich Mitte Mai 2009 erreichen. Es durchquert in östlicher Richtung Russland bis an die äußerste Spitze Eurasiens und versucht damit als erstes Team die Beringstraße mit radbetriebenen Fahrzeugen aus eigenem Antrieb zu erreichen. Etwa im Februar 2009 soll dann die Beringstraße auf Eis überfahren werden. Da die Meerenge seit vielen Jahren nicht mehr vollständig zufror, werden Schwimmsysteme als Sicherung eingesetzt, die die Fahrzeuge im Falle eines Einbrechens ins Eis oder über offene Wasserflächen bis zur nächsten befahrbaren Eisscholle bringen werden. Hat das Team erst einmal amerikanisches Festland erreicht, wartet die dritte Herausforderung. Die Mitglieder der Expedition haben sich das noch nie erreichte Ziel gesetzt, auch Fairbanks von Wales aus mit radbetriebenen Fahrzeugen aus eigener Kraft zu erreichen. Von Fairbanks aus setzt das Team seine Reise fort, um nach der Durchfahrung Kanadas die USA von West nach Ost zu durchqueren und New York zu erreichen.
Damit hätte das Extrem Events Team drei absolut historische Leistungen erreicht:
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Erreichung von Uelen / Russland mit Radfahrzeugen aus eigener Kraft
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Überfahrung der Beringstraße
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Erstbefahrung von Wales / Alaska nach Fairbanks / Alaska über die nördliche Küste
Ziel der Expedition ist es in den jeweiligen Ländern für CO2-neutrale Projektbilanzen, den weltweiten Einsatz von erneuerbaren Energien, sowie Energieeffizienz zu werben. Die Erde soll unter der Verwendung nur eines einzigen Verkehrsmittels aus eigener Kraft umfahren werden.

